Land-gut-Hotel BurgBlick, Bad Kreuznach *** |
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Schloßgartenstr. 33 55583 Bad Münster am Stein-Ebernburg Deutschland / Bad Kreuznach Fon: +49 (0)6708 6294-0 Fax: +49 (0)6708 6294-13 E-Mail: textor@hotel-burgblick.com http://www.hotel-burgblick.com |
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Zur Historie von Bad Münster:
1859 wurde die Nahetalbahn gebaut, 1871 die Alsenztalbahn, was dem Ort mit seinem schon seit 1478 belegten Badebetrieb den entscheidenden Aufschwung zum viel besuchten Kurort ermöglichte, der 1905 die Bezeichnung „Bad“ zuerkannt bekam. Grundlage sind bis heute die radonhaltigen Solequellen. Eine starke Gesichtsveränderung erfuhr der Ort in den Nachkriegsjahren bis heute durch den Ausbau der Kur-Infrastruktur.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Felsformationen des Rotenfels, der Rheingrafenstein mit der gleichnamigen Burgruine direkt an der Nahe sowie die Burg Ebernburg.
Seit 1729 sind Gradierwerke zur Salzgewinnung in Bad Münster am Stein belegt. Das schwach salzhaltige Wasser der Solequelle wird mit früher durch Wasserräder, heute elektrisch angetriebenen Pumpen auf die Gradierwerke gefördert. Von dort rieselt es in einer unzähligen Menge an Wassertropfen an den etwa 8 m hohen Dornwänden in ein Auffangbecken herab, während die Luft in der Umgebung mit verschiedenen Salzbestandteilen wie Iod-, Brom- und Strontium-Ionen sowie dem Edelgas Radon angereichert wird. Durch die Verdunstung des Wassers während des Herabrieselns in die Auffangbecken wird der Salzgradient (Anteil) der Sole erhöht. Die Wasserräder und ein Teil der Kunst (Gestänge zur Kraftübertragung) sind noch anzuschauen.
Ältestes Profangebäude der Stadt ist das ehemalige Kurpfälzische Unteramt in der Burgstraße 13. Im Türsturz des Renaissance-Teils ist die Jahreszahl 1556 eingemeißelt. Untersuchungen dieses Gebäudeteiles zeigen außerdem noch ältere Mauerreste des Mittelalters unter den Renaissancemauern.
Als ältestes Anwesen des Ortsteils Bad Münster gilt der 1560 erstmals erwähnte „Hahnenhof“, ein ehemalige rheingräflicher Herrenhof. Die schmale, so genannte Zehntscheune, mit Fachwerkobergeschoss war das damalige Finanzamt für Naturalien.
Das 1910 im Jugendstil nordischer Prägung erbaute Kurmittelhaus im Kurpark gilt als eines der schönsten Fachwerkgebäude der Region. Es enthält die Brunnenhalle mit den zwei Heilquellen Maximilianquelle und Rheingrafenquelle, die in drei Glasröhren aufsteigen.
Besondere Ereignisse sind der mittelalterliche „Ebernburger Markt“ am dritten Wochenende im September und der Weihnachtsmarkt im Kurpark.
Museen
Im Kurmittelhaus ist in den Räumen des früheren Heimatmuseums die Naturstation Nahe untergebracht, wo in der warmen Jahreszeit Tiere aus der Region betrachtet werden können, insbesondere die in der Nahe heimische Würfelnatter.

